Anleitung Turnierdurchführung

 

Lizenzturniere (GPs) sind das A und O. Hier haben unsere Spieler die Möglichkeit, sich miteinander im Wettkampf zu messen. Je mehr Lizenzturniere wir im SAP durchführen umso attraktiver gestaltet sich der Sport und auch die Mitgliedschaft des Einzelnen.

 

Ein Lizenzturnier durchzuführen ist keine Hexerei! Viele Clubs haben bereits Erfahrungen mit der Durchführung von Open bzw. Amical-Turnieren gemacht. Nun Bedarf es nur einige kleinere Anpassungen an die offiziellen Vorgaben.

 

Die Vorstandsmitglieder helfen gerne mit ihrem Wissen weiter und haben eine Vielzahl an Tipps zur Verfügung.

 

Erfahrungsgemäss hat sich ein „neues“ Turnier nach 2 Jahren etabliert und kann mit einer gleichbleibenden Teilnehmerzahl rechnen

Das gilt es zu beachten

Das Datum darf nicht an einer offiziellen SAP Meisterschaft sein.

 

  • Es gilt ein Wettkampfgesuch auszufüllen und die Ausschreibung (Flyer usw.) hat einige zwingende Inhalte

 

  • Schiedsrichter / Tischführer: der offizielle Schiedsrichter wird vom SAP gestellt. Der Tischführer sollte den offiziellen Kurs absolviert haben. Falls kein eigenes Clubmitglied Tischführer ist, kann der SAP Namen zur Verfügung stellen

 

  • auch bei kleinerer Platzgrösse lässt sich ein Lizenzturnier durchführen. Hier kann gesteuert werden über den Spielmodus bzw. es besteht auch die Möglichkeit die Teilnehmerzahl zu beschränken (Vermerk in der Ausschreibung).

 

  • es braucht freiwillige Helfer für den Aufbau der Plätze, die Verpflegung (Essen und Getränke) sowie den Abbau. Je nach Konzept mind. 5-7 Personen

Kosten

Die Einschreibegebühren + 25% müssen zwingend ausgeschüttet werden. Im Anhang einige Berechnungsbeispiele

Es sind Grundkosten für Platzmieten usw. zu berechnen.

 

Einnahmen

Der SAP zahlt dem ausführenden Club pro Mannschaften zwischen Fr. 5-7 aus

Die Spesen für Schiedsrichter, ofizielle Vertreter des SAPs, Tischführer (wenn nötig) werden übernommen

Die restlichen Einnahmen bleiben beim Club.

Die Wahl des Spielmodus ist frei. Durchgesetzt haben sich entweder „en poule“ oder „System Suisse“. Da die Schweizermeisterschaften zukünftig „en poule“ gespielt werden, empfiehlt der SAP den durchführenden Klubs der SAP Meisterschaften ebenfalls den Modus „en poule“ zu wählen.

 

System Suisse hat den Vorteil, dass alle Spieler eine festgesetzte Anzahl Spiele durchführen. Der zeitliche Ablauf lässt sich gut planen. Es kann (muss aber nicht) auf Zeit gespielt werden.

 

„En poule“ hat den Vorteil, dass die Mannschaften sich bei einer Niederlage im ersten Spiel doch noch weiterqualfizieren könen. Gemäss Erfahrungen ist „en poule“ bei den welschen Spieler sehr beliebt und wieder „in“. Es empfiehlt sich, für die ausgeschiedenen Mannschaften kleinere Rahmenturniere zu organisieren (Secteur, B-Turnier o.ä.)

X